„Gelungenes Projekt, um Alt und Jung einzubinden”
KIRRWEILER: Ortsgemeinderat bekennt sich zur Spielleitplanung - Am Freitag Spatenstich für Dirt-Bike-Bahn
Die Dirt-Bike-Bahn und die Fertigstellung des Spielplatzes am Kropsbach sind Projekte, die die Gemeinde Kirrweiler innerhalb der Spielleitplanung 2012 fertig stellen will. Einmütig sprach sich der Ortsgemeinderat Kirrweiler bei seiner Sitzung dafür aus, sich zu den Zielen der Spielleitplanung zu bekennen.
Bei der von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gut besuchten Sitzung gaben Martin Theodor vom Beratungszentrum Kobra, Landau, sowie einige Beteiligte einen Rückblick auf die Arbeiten, die dank der Spielleitplanung bereits umgesetzt worden sind, sowie einen Ausblick auf die anstehenden. Nach der Auftaktveranstaltung im März 2010, Rundgängen durchs Dorf ... begann die im April 2010 gebildete Arbeitsgruppe: Helfer schufen eine Insel im Kropsbach, installierten eine Sitzgruppe, reinigten die Grünanlage im Schulhof und stellten die gemalten Schnecken als Überquerungshilfen wieder her. Für den Aus- und Umbau des Spielplatzes fiel der Startschuss fast genau vor einem Jahr. Nach Großeinsätzen und einer Pflanzaktion nimmt der Platz allmählich endgültige Form an. Die Einweihung ist für Juni 2012 geplant.
Der nächste Meilenstein steht ... an. ... gibt es den ersten Spatenstich für die Dirt-Bike-Bahn, die an der Ecke Edenkobener Weg/Kreuzweg entstehen wird. Damit werde ein Wunsch vieler Jugendlicher in Erfüllung gehen, betonte Ortsbürgermeister Rolf Metzger.
Als Ziele der Spielleitplanung formulierte Stella Friede vom Ingenieurbüro Stadt und Natur, Klingenmünster, zudem Leitlinien, denen sich dich Gemeinde verpflichte: Die Kommune strebt eine kinder- und jugendgerechte räumliche Gesamtentwicklung an. Dabei sollen die Nutzer beteiligt werden. Siedlungs-, Frei- und Verkehrsflächen sollen im Interesse der Kinder und Jugendlichen entwickelt werden. Beispielhaft nannte Friede: Öffnung des Regenrückhaltebeckens in der Brühl- und Schwester-Quirina-Straße als Spielort, ... autofreie Fuß- und Radwege, Überquerungshilfen zur Brunnenanlage am Dorfplatz, Pflege des Platzes.
Dass in diese Überlegungen auch die Älteren einbezogen werden sollen, ergänzte der Bürgermeister. Die Gemeinde wolle für alle Generationen attraktiv sein. Die Spielleitplanung solle schrittweise in den nächsten zehn bis 15 Jahren umgesetzt werden, betonte Metzger. Ständige Anpassungen seien denkbar. Als gelungenes Projekt, um Alt und Jung, Alt- und Neubürger einzubinden, bezeichnete Willy Sebastian (Bürgerliste) die Spielleitplanung. Henning Braun (CDU) dankte allen, die sich ehrenamtlich engagierten. „Die Leitlinien zeichnen uns zukünftige Maßnahmen vor”, unterstrich er.
Die Rheinpfalz, 05.12.2011
|