„Gefährliches Eck für Kinder"
HANHOFEN: Schlechte Sicht an Alter Kirchstraße und Hauptstraße Thema im Rat
Ohne Stellungnahme der Fraktionen hat der Ortsgemeinderat Hanhofen am Dienstagabend den einzigen Tagesordnungspunkt einstimmig verabschiedet: Projekte und Arbeitsvorhaben im Rahmen der Dorferneuerung werden unter dem Aspekt von Gender Mainstreaming entwickelt. In der Einwohnerfragestunde wies eine Bürgerin auf einen Gefahrenpunkt für Kinder hin....
Gender Mainstreaming (GM) meint, dass die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern bei allen Maßnahmen von vornherein und regelmäßig zu berücksichtigen sind. Es soll die Geschlechterperspektive in alle Politikfelder integrieren.
Im Prinzip ist GM nichts anders als die Umsetzung der Regelungen zur Gleichstellung unter einem anderen Namen. Zur Begründung des Beschlusses von Gender Mainstreaming heißt es: GM macht die Runde in Betrieben, Verwaltungen, Gewerkschaften. Unternehmen betrachten GM als Leitmotiv, Kommunen richten ihre Entscheidungen an diesem Prinzip aus. Sowohl aus internationalem als auch aus nationalem Recht ergeben sich Verpflichtungen zur Umsetzung einer effektiven Gleichstellungspolitik. „Auch die Gemeinde Hanhofen sollte bei der Verwirklichung ihrer gesellschaftlichen Vorhaben die unterschiedlichen Lebenssituationen von Frauen und Männern analysieren und berücksichtigen", heißt es. Das die Dorferneuerung moderierende Beratungszentrum „ Kobra" erhält dafür den Zuschlag...
Die Rheinpfalz, 06. November 2008
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