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Rodalben: Verwaltung reagiert auf gefährliche Verkehrssituation
Bei der Aufstellung des Kinderstadtplans haben die Schüler der Mozartschule auch Gefahrenstellen auf ihrem Schulweg bezeichnet. Drei dieser Punkte begutachtete gestern Vormittag eine Abordnung von Mitarbeitern der Verbandsgemeindeverwaltung und der Stadt zusammen mit Spezialisten der Polizei, des ADAC und der Verkehrswacht.
Besonders die Lösung des Problems auf dem Mozartplatz ..., liege ihm am Herzen, sagte Verbandsbürgermeister Werner Becker. Hier herrschen zu Stoßzeiten, wenn Eltern ihre Kinder per Auto zur Schule bringen, manchmal Zustände, die die Kinder auf den Bürgersteigen und auf den Straßenübergängen gefährden. Besonders bei schlechtem Wetter würden Eltern bis dicht vors Tor der Schule fahren, ... Daraus resultiere durch Halten, Anfahren und Rückwärtsfahren eine Gefährdung der aussteigenden und der zu Fuß laufenden Kinder.
Diesen Weg auf dem Mozartplatz, ..., dürfen die Eltern, die ihre Kinder zur Schule bringen, künftig nicht mehr befahren. Die rechte Spur soll zur Sicherheit des Schulwegs gesperrt werden.
Zwei Fahrspuren, durch eine Insel getrennt, verlaufen vor der Schule. Für den Bus, wie mal ursprünglich geplant, werde die zusätzliche Spur nicht gebraucht, sagte Ilona Van Volxen, die Chefin der Firma Braun, die die Schulbusse im Einsatz hat...
In der Goethestraße und in der Mozartstraße sollen die Kinder aus Privatautos aussteigen, nicht unbedingt direkt vor der Schule, kristallisierte sich als Meinung heraus... Einspurig kommt der Verkehr in Kürze aus der Goethestraße und wird weiter einspurig über den Mozartplatz geleitet, auf dem nicht mehr gehalten werden darf, fasste Becker das Ergebnis der Diskussion zusammen. Und dieses Halteverbot soll auch überwacht ... Für drei Monate soll diese Lösung getestet werden, um dann die Erfahrungen mit der neuen Straßenführung nochmals zu diskutieren.
Auch an der Einmündung der Jahnstraße in die Haustelstraße hatten die Kinder - und auch die Busfahrer - ein Problem ausgemacht. Hier sei durch parkende Autos die Straße schwer einsehbar. Und mit dem Bus komme man manchmal kaum durch, sagte Busfahrer Wolfgang Schwenk. Auf eine Verlängerung der Halteverbotszone auf beiden Seiten der Einmündung einigten sich die Verkehrsspezialisten...
Pirmasenser Zeitung vom 18.05.2004
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