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Insheim: Sicherer Schulweg dank gelber Füße
Sicherer Schulweg dank gelber Füße
Insheim: Dritte Klasse der Grundschule entwickelt Leitsystem
Im Rahmen der Dorferneuerung haben Kinder der dritten Klasse der Grundschule Insheim ein Schulwegeleitsystem entwickelt. Unter der Federführung von Moderator Martin Theodor vom Kobra-Beratungssystem und Schulelternsprecherin Ramona Becht untersuchten die Drittklässler ihren Weg von zu Hause bis zur Schule und machten Vorschläge zum Überqueren der Straßen. An den Stellen, wo relativ gefahrlos von einem Bürgersteig auf den gegenüberliegenden gewechselt werden kann, zeichneten die Kinder gelbe Fußpaare auf.
"Ich freue mich, dass die Arbeitsgruppe hier in Insheim ein Verkehrskonzept erarbeitet hat", sagte Ortsbürgermeister Max Bergdoll gestern ... Da das Verkehrsaufkommen immer größer werde, sei die Maßnahme sinnvoll und lobenswert. Es sei im Interesse der Schüler, wenn den Autofahrern kenntlich gemacht werde: "Achtung, hier kreuzen Kinder!" "Ich hoffe, ihr haltet euch daran und wechselt die Straßenseiten nur dort, wo die gelben Fußstapfen sind - es ist zu eurer Sicherheit" ..., gab Bergdoll den Drittklässlern mit auf den Weg.
¸¸Wie ihr wisst, haben wir in Insheim keine sicheren, breiten Bürgersteige. Deshalb müsst ihr oft hin- und herwechseln, damit ihr nicht auf der Straße laufen müsst", bläute Schulleiterin Dagmar Hergarden den Drittklässlern noch mal ein. Ganz wichtig sei, dass sie am Straßenrand stehen blieben und "zuerst nach links, dann nach rechts und dann wieder nach links schauen". Die Schulleiterin: "Ihr habt super mitgearbeitet, aber ihr müsst für die anderen Schüler jetzt auch ein Vorbild sein."
Martin Theodor betonte, dass die Kinder die Idee "mit den gelben Füßen" gehabt hätten. Die Schülerinnen und Schüler hätten auf einem Plan ihren Schulweg eingezeichnet. "Dann sind wir, also Ramona Becht und ich, gemeinsam mit den Kindern raus vor Ort, haben uns die gefährlichen Stellen angeschaut und gemeinsam überlegt, wo wir die Fußstapfen am sinnvollsten hinmalen", erläuterte Theodor gegenüber der RHEINPFALZ. So engagiert wie die Schüler sich an der Entwicklung und Realisierung des Schulwegeleitsystems beteiligten, hat der Kobra-Geschäftsführer keine Zweifel, dass sie sich auch daran halten werden. ... "Als wir in den vergangenen vier Wochen malten, kamen viele Erst- und Zweitklässler und fragten, was wir hier machen."
Die Rheinpfalz, 19. Mai 2004
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