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Saarbrücken-Burbach: Tolles Terrain für sportliche Leute

Skatepark im Weyerbachtal ist nun offiziell eingeweiht
Saarbrücken (red). Bürgermeister Kajo Breuer und Bezirksbürgermeister Horst Schmidt haben den schon zuvor den Kindern und Jugendlichen begeistert angenommenen Skatepark im Grünzug Weyerbachtal jetzt offiziell eingeweiht. Und zwar im Rahmen einer Fete, gestaltet von "Carós Inline Academy". Die kostenlos ausgeliehenen Ausrüstungen für Kickboards, Skateboards und Inline-Skates boten den Jugendlichen die Gelegenheit, unter Teamanleitung an kleinen Workshops zum Skaten teilzunehmen und dem Skateboard-Showteam bei spannenden Stunts zuzusehen.
Die Skateanlage im Weyerbachtal ist Teil eines Trendsportarten-Parks, der neben einer bereits fertiggestellten Streetball-Anlage auch eine Fläche zum Ballspielen (Bolzplatz) erhält. Und der benachbarte Angelsportverein wird auf angrenzendem Gelände eine Sportcasting-Anlage und eine Fläche zum Boulespielen anlegen. Auch für Jogger, Walker und Radfahrer bietet das Weyerbachtal – mit beleuchteten und befestigten Wegen auf 1300 Metern - den idealen Einstieg in das Wegenetz um den Burbacher Waldweiher bis Von-der-Heydt und Riegelsberg. "Für die Skater war es ein Glücksfall, dass der geplante Bau einer Brücke über das Weyerbachtal in Höhe der Dauerkleingarten-Anlage auf Grund eines Finanzierungs-Engpasses nicht realisiert werden konnte", so Bürgermeister Kajo Breuer. Von den für die Brücke vorgesehenen 280 000 Euro konnten somit rund 130 000 Euro in den Skatepark gesteckt werden. "Ich möchte mich besonders für das Engagement der Jugendlichen bedanken, die ganz kurzfristig Anfang März 2001 bei einem zweitägigen Workshop die Grundgedanken der Planung für den Skatepark entwickelten", so Breuer. Auf Anregung des Referats "Kids" im Amt für Kinder und Jugendliche hatten das Gemeinwesenbüro Burbach und das Amt für Grünanlagen Forsten und Landwirtschaft den Workshop organisiert und das Beratungszentrum für kommunale Kinder- und Jugendbeteiligung "Kobra" aus Landau mit der Realisierung beauftragt. Als Ergebnis wurde von den Jugendlichen ein Plan erarbeitet, der nach Prioritäten abgestuft, die gewünschten Elemente und ihre Zuordnung auf der Platzfläche enthielt. Und so entstand ein toller Tummelplatz für sportliche Leute.

Saarbrücker Zeitung, 27.03.2002